Veranstaltungen Seminare COVID-19: Aktuelle Informationen für Geschäftspartner

COVID-19: Aktuelle Informationen für unsere Geschäftspartner

Sicherstellung des Geschäftsbetriebs bei Aon/UNIT

Um Kunden, Geschäftspartner sowie Kollegen und deren Angehörige zu schützen, hat Aon weltweit die Präsenz in den Büros minimiert. Für die Zusammenarbeit mit Ihnen bleiben die gewohnten Arbeitsabläufe bestehen. Unsere Mitarbeitenden arbeiten überwiegend von zu Hause, haben über ein gesichertes Verfahren Zugriff auf elektronische Akten und Daten, auf E-Mails und sind wie gewohnt telefonisch für Sie erreichbar. Auch Videokonferenzen sind möglich. Wir bitten Sie, wichtige Dokumente und Informationen ausschließlich per Mail zu senden - die Post wird nur zeitverzögert gesichtet. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Verständnis!

Präsenzveranstaltungen verschoben - Online-Seminare geplant

VBI und UNIT planen ab Juni 2021 wieder Präsenzveranstaltungen, bis dahin werden Online-Seminare angeboten - Termine siehe Veranstaltungskalender.

UNITALLRISK: Erweiterungen Versicherungsschutz

  • UNIT hat für Heimarbeitsplätze den Versicherungsschutz über UNITALLRISK prämienneutral ausgedehnt:
  • Elektronikversicherung: vereinbart ist, dass sich  30% der Versicherungssumme ausserhalb der Betriebsstätte befinden darf. Für alle UNITALLRISK-Verträge gelten "alle Home-Offices Arbeitsplätze der Mitarbeiter als Betriebsstätten im Sinne der Elektronik-Bedingungen ABE".
  • Geschäftsversicherung: In der Inhaltsversicherung sind ebenfalls die Heimarbeitsplätze bis zu einer Versicherungssumme von 20.000 € mitversichert
  • Unfallversicherung: Impfschäden sind in unserem Konzept mitversichert, d. h. Schutzimpfungen gegen aufgeführte Krankheiten, die eine Gesundheitsschädigung (Impfschaden) verursachen. Dieser Versicherungsschutz wurde um das SARS CoV 2 Virus erweitert. Ein Impfschaden ist eine Gesundheitsschädigung, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion (z. B. Fieber, Müdigkeit, Schwellung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen) hinausgeht. Die Infektion mit SARS-CoV-2 selbst ist – anders als andere Infektionen - nicht abgesichert. Die vertraglich vereinbarten Wartezeiten finden für Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 keine Anwendung

Auswirkungen auf Planungsverträge & Berufshaftpflichtversicherung

Die Berufshaftpflichtversicherung versichert die gesetzliche Haftpflicht aus der freiberuflichen Tätigkeit als Architekt, Ingenieur etc. Versichert sind dabei Verstöße, zum Beispiel Planungsfehler oder Fehler während der Bauüberwachung. Krankheitsbedingte Ausfälle personeller Kapazitäten und der damit verbundene mögliche Verzug von Planungsleistungen stellen keine Verstöße im Sinne der Versicherungsbedingungen dar. Es besteht also kein Versicherungsschutz über die Berufshaftpflichtversicherung, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund des Virus seinen Betrieb schließen muss oder vertragliche Fristen nicht einhalten/erfüllen kann. Unabhängig von der aktuellen Situation weisen wir weiterhin darauf hin, dass Schadenersatzansprüche Dritter aufgrund Nichteinhaltung eigener vertraglich vereinbarter Termine und Fristen nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes sind, da diese Haftung über die gesetzliche Haftpflicht des Planers hinaus geht. 

Auf folgenden Sonderfall weist die VHV hin: Der Versicherungsnehmer oder einer seiner Mitarbeiter „verbreiten“ das Virus während der beruflichen Tätigkeit (Kundengespräch etc.). Der Auftraggeber muss daraufhin, weil z.B. seine Mitarbeiter erkranken bzw. der Verdacht besteht, den Betrieb vorrübergehend schließen und stellt Ansprüche gegenüber unseres VN. Diesbezüglich gilt eine Ausschlussklausel (z. B. VHV - A1-7.6 "Übertragung von Krankheiten: Ausgeschlossen sind Ansprüche wegen (1) Personenschäden, die aus der Übertragung einer Krankheit des Versicherungsnehmers resultieren; (2) Sachschäden, die durch Krankheit der dem Versicherungsnehmer gehörenden, von ihm gehaltenen oder veräußerten Tiere entstanden sind"). Andere Sachschäden sowie Vermögensschäden sind nicht ausgeschlossen. Versicherungsschutz besteht, wenn der Versicherungsnehmer beweist, dass er weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat. Allerdings muss hier erstmal ein Verschulden und auch Kausalität bei unserem VN nachgewiesen werden.

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Unser UNITA-JUR.-Netzwerk-Mitglied Rechtsanwalt Dr. Johann Peter Hebel und seine Kollegin Heike Engelmann (SES Berlin) haben ein Merkblatt  zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bau- und Planungsverträge erstellt, das u. a. folgende Themen juristisch erläutert:
• Werden Ausführungsfristen verlängert? - weil man sich auf "höhere Gewalt" berufen kann? – Sonderfall Kleinstunternehmen
• Kann man sich von Verträgen lösen?
• Haben Auftragnehmer Ansprüche auf Entschädigung?...Mehrvergütungsansprüche?
• Was ist bei neuen Verträgen zu beachten?...und bei Insolvenz?
„Für alle genannten, aber auch für alle anderen von der Corona-Pandemie beeinträchtigten Fälle gilt, dass die behindernden Umstände genau zu dokumentieren sind. Auftraggeber wie Auftragnehmer sollten alle die jeweilige Bau- oder Planungsmaßnahme konkret beeinflussenden Umstände und die zur Beseitigung der Behinderung bzw. zur Abmilderung der Folgen ergriffenen Bemühungen für spätere Auseinandersetzungen erfassen und nachprüfbar dokumentieren. Für Auftragnehmer gilt zudem, dass Behinderungen durch übliche Behinderungsanzeigen zeitnah angezeigt werden sollten“ (Zitat aus dem Merkblat, gleichzeitig eine oft wiederholte UNIT-Empfehlung).

 

Hilfreiche Links

Herausgeber Inhalt Datum Link
Gesetzliche Unfallversicherung gleicht Versicherungsschutz im Home Office an - Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zur im Betriebsrätemodernisierungsgesetz vorgenommenen Anpassung (Veröffentlichung am 17.06.2021 im Bundesgesetzblatt) Mit Wirkung vom 18.06.2021 ist der Versicherungsschutz im Home Office dem im Büro gleichgestellt. Anders als im Betrieb waren zuvor im eigenen Haushalt Wege, um zum Beispiel ein Getränk oder etwas zu essen zu holen oder zur Toilette zu gehen, nicht versichert. Auch der Versicherungsschutz auf den Wegen, die Beschäftigte zurücklegen, um ihre Kinder in eine externe Betreuung zu bringen, wurde angeglichen. Für Beschäftigte, die im Betrieb arbeiten, galt schon bisher: Wenn sie auf dem Weg zur Arbeit einen Umweg machen, um ihr Kind zur Kita oder zur Schule zu bringen, sind sie dabei weiterhin versichert. Für Beschäftigte im Home Office gilt nun: Bringen Beschäftigte ihr Kind, das mit ihnen in einem gemeinsamen Haushalt lebt, aus dem Home Office zu einer externen Betreuung, stehen sie auf dem direkten Hin- und Rückweg unter Versicherungsschutz. 30.06.2021 10:20:00 Aon bloggt...über risk & people
Aon “The New Normal”: So gelingt die Rückkehr aus Homeoffice und Kurzarbeit 31.08.2020 12:24:00 Aon bloggt...über risk & people
RNSP Rechtsanwälte, Dr. iur. Christoph Roos, Fachanwalt für Arbeitsrecht (UNITA-JUR.-Netzwerk) Datenschutz: Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Arbeitgeber im Rahmen der COVID-19-Pandemie 09.06.2020 12:16:00 RNSP: Datenschutz
UNITA-JUR.-Netzwerk-Mitglied Rechtsanwalt Dr. Achim Schumacher Präsentation zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bau- und Planungsverträge 24.03.2020 16:31:00 Präsentation
RNSP Rechtsanwälte (UNITA-JUR.-Netzwerk), Rechtsanwältin Julia Wulf Bundesregierung beschließt neuen Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 28.04.2020 12:57:00 Arbeitsschutz
Marcel Roeder, Chief Broking Officer Specialty, Aon Wie das Home-Working Cyber-Risiken erhöht und Unternehmen jetzt gegensteuern können 29.05.2020 09:18:00 Cyber-Risiken
Covid-Schnelltests: Klauseln einzelner Versicherer bieten Haftpflicht-Schutz für Verletzungen, die sich Mitarbeiter bei betrieblichen Tests zuziehen. VHV - Fallbeispiel Ein Bauunternehmen, welches eine eigene Sanitätsstation und entsprechendes Personal (Sanitäter, MTA) vorhält, testet seine eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiter seiner Subunternehmer selbst, um so Stillstände des Baustellenbetriebs zu vermeiden. Für diesen Fall wird Deckungsschutz bejaht, da solche Testtätigkeiten im Rahmen von A1-6.45.2 AVB BAUPROTECT 2020 (Betriebliche Sozialeinrichtungen, Sanitätsstationen/-personal) als mitversichert angesehen werden. Dies umfasst Personenschäden, die sich bei Durchführung der Tests ereignen, z.B. durch ein falsch in Nase oder Mund eingeführtes Teststäbchen, das zu einer Verletzung der getesteten Person führt. Erfasst werden nach A1-6.45.2 auch Personenschäden, die im Rahmen der Schnelltests bei dem Personal von Subunternehmern verursacht werden. Dies ergibt sich aus der Formulierung „Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus… ... der Beschäftigung von Betriebsärzten, Sanitätspersonal und der Beauftragung freier Ärzte mit der Durchführung ärztlicher Verrichtungen im Interesse des versicherten Unternehmens.“ Die Vermeidung der Infektion mit dem Corona-Virus steht auch im Hinblick auf das Personal von Subunternehmern im Interesse des versicherten Unternehmens, da auf diesem Weg das Risiko eines Stillstands des Baustellenbetriebs, welcher im Verantwortungsbereich des Versicherungsnehmers liegen würde, nicht unbedeutend verringert werden kann. Anders verhält es sich bei durchgeführten Tests durch eigenes Personal des Versicherungsnehmers an am Bau Beteiligten, die nicht Subunternehmer sind. Bei diesem Sachverhalt besteht keine Deckung, auch nicht über den A1-6.45.2, da die Tätigkeit dieses Personenkreises nicht dem Leistungserfolg des Versicherungsnehmers zuzurechnen und damit letztlich im Fremdinteresse erfolgt. 26.04.2021 09:22:00 Downloadcenter

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